Schnell zur geschlossenen Staudenfläche

Staudenpflanzungen brauchen Zeit, bis sich ein dichter und stabiler Pflanzenbestand entwickelt. Mit unserer Staudenmatte verkürzen wir diese Phase deutlich: Die Stauden werden bereits in unserer Gärtnerei auf einer Trägermatte vorkultiviert und als junger Pflanzenbestand auf die vorbereitete Fläche gebracht.
Die Matten bedecken den Boden von Beginn an, erschweren die Entwicklung von Un- und Beikräutern und sorgen früh für einen guten Begrünungsstand.

Aus der Praxis entwickelt

Ausgangspunkt war unsere Idee, die Vorteile bewährter Staudenmischpflanzungen mit einer einfachen Verlegung und einer frühen Flächenwirkung zu verbinden.
Für die Entwicklung haben wir unterschiedliche Erfahrungen zusammengebracht. Cornelia Pacalaj vom Lehr- und Versuchszentrum Gartenbau in Erfurt brachte ihre umfassende Pflanzenkenntnis und ihre Erfahrungen mit einer Trägermatte aus Schafschurwolle und Hanf ein. Auf Grundlage ihrer und unserer gärtnerischen Erfahrung wählten wir gemeinsam die geeigneten Arten aus und entwickelten den Ansatz für die Anforderungen einer vorkultivierten Staudenmischung. Eine wichtige Inspiration für die Pflanzenzusammenstellung waren die Mischpflanzungskonzepte von Michael Simonsen, von „durchgeblüht.de“. Bei uns in der Gärtnerei werden die entsprechend konfektionierten Matten kultiviert und das Verfahren unter Produktionsbedingungen entwickelt und erprobt.

Vorkultiviert und einfach verlegt


Die Trägermatte aus Schafschurwolle und Hanf besteht aus natürlichen, verrottbaren Rohstoffen. Darauf wird die Staudenmischung ausgesät und über mehrere Wochen vorkultiviert.
Zur Verlegung wird der Boden gelockert, vorhandenes Unkraut entfernt und die Fläche abgezogen. Anschließend werden die Matten ausgelegt, angedrückt und gründlich gewässert. Die Pflanzen wachsen durch die Matte in den Boden ein und entwickeln sich dort weiter.

Schnelle Wirkung – dauerhafte Entwicklung


Die Staudenmatte ist kein fertiger Pflanzenteppich, sondern der Ausgangspunkt für eine sich weiterentwickelnde Staudenmischpflanzung. Blühaspekte, Höhen und Strukturen verändern sich im Jahresverlauf und mit zunehmender Entwicklung der Fläche.
Die derzeit verfügbare halbhohe Mischung ist für sonnige Standorte konzipiert. Weitere Mischungen für andere Standortbedingungen werden erprobt.

Wenn Flächen früh funktionieren sollen


Staudenmatten eignen sich besonders dort, wo früh ein guter Begrünungsstand erreicht werden soll: beispielsweise auf Kreisverkehren und Verkehrsinseln, öffentlichen und repräsentativen Grünflächen, an exponierten Standorten, aber auch im Privatgarten und im kommunalen Bereich. Auch auf erosionsgefährdeten Flächen kann die frühe Bodenbedeckung von Vorteil und gleichzeitig ein „Hingucker“ als „Staudenwiese“ sein.

Staudenmatten auf einen Blick

  • Standort: sonnig
  • Staudenmischung: halbhoch
  • Bedarf: 5 Matten/m²
  • Aussaat: Mitte Mai bis Anfang August
  • Lieferzeit: 12–14 Wochen
  • Pflege: In den ersten beiden Monaten je nach Witterung ein- bis dreimal wöchentlich wässern, anschließend nach Bedarf. Rückschnitt im Frühjahr oder Herbst.

 

Infoflyer zum Download

Alle Informationen zu den Staudenmatten „Meißner Blütenarche“ finden Sie hier zum Download:
Download Infoflyer (PDF, 1,2MB)

  • Telefon:
    035247 / 520-0

  • Göhrischgärtnerei 1
    01665 Diera-Zehren bei Meißen

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